Fleischlos glücklich – diese Worte wertfrei auszusprechen, ist nicht einfach, ist es doch gerade das Fleisch, das in vielen Restaurants einen besonders wichtigen Part im Konzepts eines Menus einnimmt. Fleisch, das im individuellen Stil eines Kochs richtig zubereitet und entsprechend begleitet ist, ist für viele einfach ein Stück essbares Glück, ein Genuss eben.
Reflektiert man dies aber kritisch, gilt heute zunehmend: Fleisch polarisiert!
Hierbei geht es aber nicht nur um die meist oberflächlich geführte Debatte mit Vegetariern – nein, der Fleischesser muss sich zunehmend auch mit ethischen, sozialen und ökologischen Fragen auseinandersetzten. Massentierhaltung ist hier nur ein Stichwort. Sie geht einher mit einem zunehmenden Fleischkonsum, der wiederum mit der Erschöpfung von vegetarischen Lebensmittelressourcen das Hungerproblem der 3. Welt anheizt und obendrein maßgeblich zum Klimawandel beiträgt – zumindest wenn es um Rindfleisch geht. So ist das von Kühen ausgestoßene Methan weitaus schädlicher als das Kohlendioxid.
Eine Entschärfung dieser Debatte ist nur durch den kritischen und mündigen Konsumenten zu erlangen. Sein Bewusstsein der eigenen Esskultur und das Wissen über die Zusammenhänge von Produktqualität und einem entsprechenden Preis können hier positiven Einfluss haben. Und das ist auch im Sinne des Geschmacks!
Fleisch von Turbomasttieren ist weder fein marmoriert, noch kann es rassentypische Aromenprofile ausbilden, welche eng mit einer arttypischen Ernährung und Bewegung zu tun haben. Ein Eichelmastschwein wird nicht nussig schmecken, wenn es anstatt in Eichelhainen zu wühlen, nur Sojakraftfutter in einem Stall bekommen hat. Gutes Fleisch, das eben nicht aus der Massentierhaltung stammt, kostet eben mehr Zeit und Geld – und ist seinen Preis auch wert. Hier kommt nun die Esskultur zum Tragen, denn diese Wertigkeit sollte man auch in seinem Konsumverhalten widerspiegeln. Qualität geht vor Quantität! Nur so kann man auch das Genießen von etwas Besonderem erlernen. Nicht Öfter, dafür Besser. So würden auch die Ressourcen in der Fleischerzeugung geschont werden.
Zur Esskultur gehört auch das Essen im Restaurant und hier schließt sich nun der Kreis zum nicht fleischlosen Genuss. Jeder Chef, der Wert auf Qualität legt, folgt dem Prinzip der Nachhaltigkeit und serviert bestes Fleisch in einer bestmöglichen Verarbeitung. Er schafft so einen Raum von kulinarischer Qualität und bereitet nachhallende Moment von Genuss! In diesem Raum zu verweilen, ist Freude pur und diese genießt der Gast vielleicht nicht öfter, dafür jedes Mal besser und garantiert mit einer vegetarischen Alternative.
Reflektiert man dies aber kritisch, gilt heute zunehmend: Fleisch polarisiert!
Hierbei geht es aber nicht nur um die meist oberflächlich geführte Debatte mit Vegetariern – nein, der Fleischesser muss sich zunehmend auch mit ethischen, sozialen und ökologischen Fragen auseinandersetzten. Massentierhaltung ist hier nur ein Stichwort. Sie geht einher mit einem zunehmenden Fleischkonsum, der wiederum mit der Erschöpfung von vegetarischen Lebensmittelressourcen das Hungerproblem der 3. Welt anheizt und obendrein maßgeblich zum Klimawandel beiträgt – zumindest wenn es um Rindfleisch geht. So ist das von Kühen ausgestoßene Methan weitaus schädlicher als das Kohlendioxid.
Eine Entschärfung dieser Debatte ist nur durch den kritischen und mündigen Konsumenten zu erlangen. Sein Bewusstsein der eigenen Esskultur und das Wissen über die Zusammenhänge von Produktqualität und einem entsprechenden Preis können hier positiven Einfluss haben. Und das ist auch im Sinne des Geschmacks!
Fleisch von Turbomasttieren ist weder fein marmoriert, noch kann es rassentypische Aromenprofile ausbilden, welche eng mit einer arttypischen Ernährung und Bewegung zu tun haben. Ein Eichelmastschwein wird nicht nussig schmecken, wenn es anstatt in Eichelhainen zu wühlen, nur Sojakraftfutter in einem Stall bekommen hat. Gutes Fleisch, das eben nicht aus der Massentierhaltung stammt, kostet eben mehr Zeit und Geld – und ist seinen Preis auch wert. Hier kommt nun die Esskultur zum Tragen, denn diese Wertigkeit sollte man auch in seinem Konsumverhalten widerspiegeln. Qualität geht vor Quantität! Nur so kann man auch das Genießen von etwas Besonderem erlernen. Nicht Öfter, dafür Besser. So würden auch die Ressourcen in der Fleischerzeugung geschont werden.
Zur Esskultur gehört auch das Essen im Restaurant und hier schließt sich nun der Kreis zum nicht fleischlosen Genuss. Jeder Chef, der Wert auf Qualität legt, folgt dem Prinzip der Nachhaltigkeit und serviert bestes Fleisch in einer bestmöglichen Verarbeitung. Er schafft so einen Raum von kulinarischer Qualität und bereitet nachhallende Moment von Genuss! In diesem Raum zu verweilen, ist Freude pur und diese genießt der Gast vielleicht nicht öfter, dafür jedes Mal besser und garantiert mit einer vegetarischen Alternative.

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